Ausser dass der Tag sportlich wird und das Ziel Thun ist, wussten die Teilnehmerinnen nicht mehr.
So fuhren wir in unserem reservierten Zugsabteil um morgens halb acht nach Bern, stiegen dort um in den Zug nach Thun.
Unterwegs fiel einigen auf, sie haben mein zweites Mail nicht gelesen und somit kein Mittagessen dabei. In Thun angekommen, noch schnell in den Bahnhofsladen und weiter mit dem nächsten Bus ins Westquartier.

Dort erwartete uns Ursi Schütz, sie war so freundlich mir bei meiner Planung des Tages zu helfen. Zuerst brauchten einige zuerst einen Kaffee und ein herrliches Stück Zopf oder Gipfeli. Danach wurde umgezogen, denn nun heisst es ran ans Trampolin.
Einige waren zuerst etwas skeptisch, doch nach einer Einführung und gemeinsames Aufstellen, durften wir schon darauf stehen. Mit leichtem Schwingen fanden wir unsere Mitte und Ursi zeigte uns mit fetziger Musik einige Schrittfolgen. Dass man auch entspannte Übungen darauf machen konnte, gefiel doch allen.
Schnell war die Stunde vorbei und nach einer Katzenwäsche, ging es schon wieder weiter. Wieder am Bahnhof, nahmen wir bei den Schiffen unser Lunch ein. Jolanda löste die Tickets für das weitere Programm. Ein Foxtrail durch Thun stand nun auf dem Plan, in zwei Gruppen starteten wir mit einer Viertelstunde abstand.
Zuerst mussten wir mit dem Bus ein Stück ausserhalb Thuns fahren um in einem Park den ersten Hinweis zu finden. Gemeinsam arbeiteten wir uns durch das Skript, haben wir schon beim Posten drei die erste Gruppe überholt...
Es war nicht immer einfach die Hinweise richtig zu deuten oder geschweige dann zu finden (Strassenlaterne 4484). Der Trail führte uns zum Wasser und wiederum durch einen wunderschönen Wald mit herrlicher Schlucht, einem Höhenweg mit Aussicht auf den Thunersee…Einfach herrlich! Sogar das einzige Rundbild durften wir betrachten!
Einmal wurde es brenzlig, war uns doch die erste Gruppe wieder auf den Fersen. Versteckt versuchten wir herauszufinden in welche Richtung sie nun gehen. Leider ging die Taktik nicht auf und sie haben den Vorsprung weiter ausgebaut. In Thun selber hatte der Schlussposen noch in sich, aber auch das haben wir gemeistert.
Wir trafen die erste Gruppe schon beim Apero, als wir das Schlussbild endlich schossen!
Weiter ging es ins Restaurant Ratshaus, eine wunderschön gedeckte Tafel wartete auf uns. Alle waren doch recht müde, aber zufrieden.
Bei einem wunderbaren Abendessen, wurde viel gelacht, getratscht und gelauscht.
Beim Eindunkeln machten wir noch ein Gruppenbild mit dem herrlichen beleuchteten Schloss als Hintergrund! Gemütlich schlenderten wir zum Bahnhof und warteten auf unseren Heimtransport.
Ein rundum geglückter Tag, das Wetter spielte mit, die Landschaft und Begleitung war wunderbar.
Ich danke euch, dass ihr mitgekommen seid!

Jolanda

Die Frauenriege des STV Gebenstorf war mit den vier Gruppen Häxe, Flusschäfer, Heugümper und Turboschnägge am diesjährigen Nachtmarsch in Würenlos vertreten. Wir hatten tolles Glück mit dem Wetter, hatte abwechslungsreiche Posten, vom Chriesistei spucken über Basketballwerfen, Gummistiefel in verschiedenen Grössen werfen, Geschichtliches über Würenlos oder Distanzen schätzen. Für jedermann/frau gab es etwas. Am Schluss durften wir noch ein Glas voll Hörnli schätzen wie viele sich im Glas befinden. Jemand hat tatsächlich sich um 44 verschätzt und gewonnen!!

Zum Abschluss gab es ein feines Znacht und ein Kuchenbuffet.
Wir belegten die Ränge 12, 27, 31 und 35.

Jolanda Vogel

Die Frauenriege und Männerriege Gebenstorf nahm diese Jahr mit vier Gruppen am Nachtmarsch in Obersiggenthal am 27. Juni 2018 teil.

Die Gruppen aus Gebenstorf:

Die Gäbige
Renate Meier, Marian Ehrsam, Edith und Ueli Rodel, Margrit Busslinger, Charlotte Stettler, Clemens Freitag

Die Fitte Schnägge
Marianne Kleiner, Petra Müller, Susanna Sonneregger, Lilly Zimmermann, Toni Baumgartner, Jörg Düsel

Superwädli
Brigitte Keller, Regina Hausmann, Hildy Deck, Yvonne Müller, Bruno Hediger, Jacqueline Keller

Turboschnägge
Mjriam, Jelena und Jolanda Vogel, Renate, Peter Betz, Cornelia Bailey

Alle Gruppen haben sich toll geschlagen, herzlichen Glückwunsch!

Rangliste

Halten die Routiniers was sie versprechen?

Die Frauenriege Gebenstorf ist 2018 im Schnurball in der Vor- bzw. der Rückrunde mit zwei Mannschaften angetreten. Die Kreismeisterschaften versprechen jeweils spannende Matches, da die teilnehmenden Mannschaften immer wieder mal durch neue Spielerinnen oder Teams ergänzt werden. Die Frauenriege Gebenstorf trifft auch zusehend auf jüngere Gegnerinnen, welche bis anhin Volleyball gespielt haben und uns „alten Hasen“ somit technisch in nichts nachstehen.

Die Lage aus der Vorrunde sah für beide Gebenstorfer Mannschaften vielversprechend aus.
Gebenstorf 2 trat in der Rückrunde jedoch zusehends auf stärkere Gegnerinnen und musste einige Niederlagen einstecken. Gebenstorf 1 scheiterte lediglich in der Rückrunde und dazu noch knapp an den Nachbarinnen aus Turgi, welche mit weniger Eigenfehler vom Platz gehen konnten. Die Kreismeisterschaft 2018 im Schnurball endet aus Gebenstorfer Sicht – insbesondere für „das Zwoi“ – erfreulich. Das Team war noch nie so gut klassiert. Die erste Mannschaft ist bereits Erfolg verwöhnt, nimmt aber den zweiten Schlussrang ebenfalls sportlich und gratuliert den total 14 Mannschaften herzlich zu ihrem Abschneiden.

Auszug Rangliste:
1. STV Turgi
2. FR Gebenstorf 1
3. DR Würenlos 1
ferner: 5. Gebenstorf 2
(Gesamt-Rangliste: www.badenerktv.ch/News)

Zwischen der Kreismeisterschaft nahmen die beiden Schnurballteams aus Gebenstorf an weiteren Turnieren teil. Unter anderem auch am Kreisturnfest in Würenlos. Am 15. Juni 2018 trat Gebenstorf mit einer gemischten Mannschaft an und belegte den guten 2. Rang.

Die Turniersaison 2019 beginnt am Mittwoch, 20. März mit der Vorrunde der Kreismeisterschaft. Wir begrüssen alle Zuschauer ab 19 Uhr in der Sporthalle Brühl in Gebenstorf zu spannenden Spielen.

Renate Meier

 

Foto Kreismeisterschaft 2018

Am Samstag, 9. September 2017 begaben sich 18 Frauen der Frauenriege Gebenstorf auf die sehr gelungene eintägige Turnfahrt, welche von Brigitte Blokker und Jolanda Vogel organisiert wurde.

Eine kurze Zugfahrt führte die Frauenriege nach Rheinfelden, wo sie eine der schönsten Brauereien der Welt besuchen durfte: das Feldschlösschen.
Bei einem interessanten Rundgang durch den Betrieb erfuhr man, dass der Brauer Theophil Roniger und der Bauer Mathias Wüthrich im 1876 die «Kollektivgesellschaft Wüthrich & Roniger zum Feldschlösschen» gründeten und den ersten Sud ansetzten. - Ein kurzweiliger Film dokumentierte unter anderem, wie man früher das für die Herstellung des Bieres benötigte Eis sogar vom zugefrorenen Klöntalersee (GL) holte und mit dem Pferdegespann nach Rheinfelden transportierte. Die Frauenriege hat auch die Stallungen besucht, wo die Pferde gehalten werden. Es handelt sich um Belgische Kaltblüter.
Nach der Betriebsbesichtigung gab es für die Frauenriege ein Apéro mit Brezel. Es wurden diverse Sorten Bier degustiert, wie z. B. Feldschlösschen Braufrisch (trübes Bier), Weizenbier mit einem Orangenschnitz, Pale Ale Valaisanne oder das Walliser Ämrich Weizenbier (mit Amarillo-Aromahopfen, welcher dem Weizen das Aprikosenaroma verleiht).

Nach dem Apéro marschierte die Frauenriege ins schöne Rheinfelden. Die einen besuchten ein Café und schlenderten später durchs Städtchen, die anderen schauten sich das Zentrum an. Bei der Kugelbahn im Stadtpark verweilten die Frauen etwas länger und liessen fasziniert verschiedenfarbige Kugeln durch die über 200 m langen gewundenen Metallbahnen mit 20 Mechanismen gleiten.

Danach begab sich die Frauenriege auf einen zweistündigen Marsch dem Rhein entlang, Richtung Möhlin. Unterwegs gab es einen Halt an Tischen und Bänken im Freien, wo der Zvieri aus dem Rucksack eingenommen wurde. Mit dem Wetter hatten die Frauen Glück - das Wetter war besser als vorausgesagt, z. T. hat es gar nicht geregnet und der Nieselregen war nur fein.

Die Frauenriege nahm den Zug von Möhlin nach Stein-Säckingen, um danach Richtung Bad Säckingen (D) zu gehen. Zuerst besichtigten die Frauen das sehr schöne Fridolinsmünster, das Wahrzeichen von Bad Säckingen. Später wurde das wunderbare dreigängige Nachtessen in einem Restaurant eingenommen, wobei vor dem Dessert ein 1.5 stündiger Rundgang mit dem Nachtwächter durch die Gassen Bad Säckingens erfolgte. Der Nachtwächter erzählte informativ, spannend und witzig über den Stadtgründer, dem heiligen Fridolin, der im 6. Jahrhundert die Stadt Säckingen gründete, über den Trompeter von Säckingen und zitierte Verse, von Beobachtungen, welche der epische Kater Higgigeigei über den Dächern von Bad Säckingen machte.

Spät in der Nacht kam die Frauenriege wieder zu Hause an. - Es war ein sehr interessanter und erlebnisreicher Tag gewesen. An dieser Stelle danken die Turnerinnen den beiden Organisatorinnen Brigitte Blokker und Jolanda Vogel für die tolle Turnfahrt.

Zdenka Meili