Play Slideshow
Pause Slideshow
Am 17. Januar starten 23 Teilnehmende erwartungsvoll ins Weekend. Neue Pächter in der Unterkunft Casa Fadail, wir wagen es trotzdem. Bei der Ankunft in Lenzerheide weht ein anderes Regime. Nach Kaffee und Gipfel (Dank an die Spender) begeben sich 11 Frauen und Männer auf die Skier, sechs Personen wandern durch die verschneite Landschaft und die sechs SchneeschuhläuferInnen haben wir bereits in Chur ausgeladen. Diese nehmen eine fünfstündige, abwechslungsreiche Tour über Brambrüesch - Churwalden in Angriff.
Abends dürfen wir ein feines vier Gänge Menü von den neuen Pächtern geniessen. Danach gesellen sich die TurnerInnen an verschiedenen Tischen zum Spielen oder zur Diskussionsrunde.
Am Samstag wird bei schönstem Wetter wiederum Ski gefahren und dabei auch noch die Schweizer Skifahrer beim Lauberhornrennen bejubelt. Auch die Winterwanderer kommen auf ihre Rechnung und treffen sich noch beim gemütlichen Beisammensein bevor alle die Heimreise gesund antreten können. Alles gut gelaufen – in diesem Fall - auf ein anderes Mal!
Renate Meier
20 Turnerinnen und Turner der Frauen- und Männerriege Gebenstorf besammelten sich am Freitagmorgen, 20. Januar 2023 auf dem Parkplatz bei der kath. Kirche. Mit einem gemieteten Kleinbus vom Maxi-Taxi - vorbildlich und professionell chauffiert von Toni Suter - und zwei Privatautos ging die Reise in die Lenzerheide. Am Zielort angekommen, reichte die Zeit, um das Gepäck in der Unterkunft abzuladen und einen Kaffee mit Gipfeli zu geniessen.
Danach hat man sich in drei Sportgruppen aufgeteilt:
Acht Skifahrer und eine Snowboardfahrerin starteten bei Val Sporz und verbrachten den Tag auf den Pisten im Skigebiet Lenzerheide. Zum Glück hatte es genügend Schnee und so konnte man die Fahrten geniessen.
Drei Schneeschuhwanderinnen nahmen den Schneeschuhtrail Val Meltger unter die Füsse bzw. Schneeschuhe, Dauer ca. 2.5 Stunden (Detailbericht Heidi R.)
Sieben Schneewanderer starteten mit dem Sessellift bei Val Sporz und wanderten im Schnee zum Restaurant Alp Lavoz. (Detailbericht Peter K.)
Am Abend trafen sich alle zum Apéro und danach zum gemeinsamen Abendessen. Bis weit in die Nacht wurde diskutiert und die Zeit mit Karten,- und Brettspiel vertrieben.
Am zweiten Tag war die Sicht in den Bergen weniger gut, sodass zwei Skifahrer zu den Wanderern wechselten, dafür jedoch eine Skifahrerin neu zur Gruppe dazu gestossen ist. Auch am Samstag ist man auf der Seite von Piz Scalottas, Piz Danis und Lavoz Ski gefahren.
Die Schneeschuhwanderinnen machten den Val Sporz Schneeschuhtrail ca. 2.5 Stunden und die Wanderer marschierten um den Heidsee herum.
Am späten Nachmittag ging es wieder heimwärts zu.
Es waren zwei sehr gelungene Tage. Der Organisatorin Renate Meier gehört ein grosses Dankeschön!
Zdenka M.
Nach unserer Ankunft in der Lenzerheide machten wir uns zu Dritt auf zur ersten Schneeschuhtour. Der Bus brachte uns zum Biathloncenter in Lantsch. Der erste Eindruck von den Schneeverhältnissen war etwas ernüchternd. Es lag wenig Schnee. Bereits nach wenigen Schritten umgab uns eine ruhige Waldlandschaft. Beim Verlassen des Waldes eröffnete sich uns eine tolle Aussicht auf Mon und die umliegenden Berge. Der eigentliche Höhepunkt der Tour war jedoch die Hängebrücke Val Meltger. Diese überspannt das Tal 12 Meter über Boden. Die alte, tiefer gelegene Brücke fiel einer Schneelawine zum Opfer. Zurück ging‘s gemütlich über das offene Feld zurück zum Ausgangspunkt. Das Wetter meinte es ebenfalls gut mit uns, immer wieder mal drückte die Sonne durch.
Am Samstag war der Himmel verhangen und es schneite ein bisschen Das hielt uns aber nicht davon ab, wieder die Schneeschuhe anzuschnallen. Zu viert machten wir uns auf zum Val Sporz, ein etwas höher gelegener Weiler nahe der Lenzerheide. Ein richtiges Schneeschuhfeeling kam auf, lag doch Neuschnee auf der Route. Durch den frisch verschneiten Wald und über ein offenes Feld gelangten wir nach Sporz. Der Kaffeehalt im schönen Maiensäss Hotel Guarda Val brachte uns richtiggehend zum Schwärmen. Der etwas steile Abstieg erforderte dann aber nochmals unsere volle Aufmerksamkeit.
Fazit: Es waren zwei tolle Schneeschuhtourentage – trotz Nebel und Schneeflocken am Samstag!
Heidi R.