An der diesjährigen Kreisspielwoche nahmen insgesamt 16 Turnerinnen und Turner der Aktivriege an 4 verschiedenen Disziplinen des Turnieres teil.

Los ging es mit der Disziplin Bänklifuessball. Nach einem ersten Sieg und einem Unentschieden mussten wir uns schliesslich der übermächtigen Konkurrenz geschlagen eben und landeten auf dem 5. Rang von insgesamt 8 teilnehmenden Teams. Immerhin konnte ein Gebenstorfer Schiedsrichter noch den Final pfeiffen, den Würenlos für sich entscheiden konnte.

Als zweites ging es an das Heimturnier im neuen Spiel «Tuchvolleyball», bei dem 3 2er Teams pro Mannschaft jeweils mithilfe eines Tuchs einen Volleyball im gegnerischen Feld unterbringen müssen. Gebenstorf ging hier mit 4 Mannschaften an den Start, jeweils 2 von der Aktivriege und der Frauenriege. Im ausschliesslich in einer Gruppenphase ausgetragenen Turnier konnten sich die «Elefanten Gebenstorf» mit einem Unentschieden und einer Niederlage auf Platz 2 vor den «Giraffen Gebenstorf» positionieren. Der Sieg ging an Obersiggenthal 2. Zusätzlich konnten die beiden Aktivriegen den dotierten Preis für das kreativste Tuch teilen.

Nur zwei Tage später stand das Volleyballturnier in Mellingen auf dem Programm. Mit einer gut aufgestellten Mannschaft ging es mit viel Selbstvertrauen und Überzeugung ins erste Spiel. Trotz einer guten Leistung war das Glück nicht auf unserer Seite und wir verloren das erste Spiel äusserst knapp. Wir liessen uns davon nicht beirren und gaben weiterhin in jedem Spiel viel Einsatz und hatten immer wieder sehr gute Momente. Bis am Schluss konnten wir das Wettkampfglück nicht auf unsere Seite bringen und so blieb uns zuletzt nur noch den Trostpreis.

Als letzte Disziplin kam es in Niederrohrdorf zum Unihockeyturnier, wo es galt, den guten 2. Platz des letzten Jahres zu verteidigen. Nach 2 guten Startsiegen fehlte in den 2 anschliessenden Partien gegen Wohlenschwil und Obersiggenthal das nötige Wettkampfglück, was zu zwei knappen und bitteren Niederlagen führte. Im letzten Gruppenspiel konnte eine Portion Frust durch einen hohen Kantersieg abgebaut werden. Anschliessend folgte ein packendes Spiel um Platz 3 gegen Mellingen, welches nach 2 Verlängerungen 3:3 unentschieden ins Penaltyschiessen überging. Dort fehlte die kaltschnäuzigkeit eines Goalgetters, und so verloren wir trotz eines hervorragend parierenden Goalies das Penaltyschiessen und positionierten uns somit auf Platz 4 von 9. Doch nun haben wir Blut geleckt und wollen nächstes Jahr wieder sicher in die Podestplätze zurückkehren, dies auch mithilfe von Adi, der nach mehreren Jahren Turnierleitung wieder aktiv am Turnier teilnehmen wird.

Das diesjährige Skiweekend führte die Aktivriege nach Engelberg. Obwohl in diesen Winter wenig Schnee gefallen ist, konnte wir uns in Engelberg nicht über zu wenig Schnee auf den Pisten beklagen und zogen mit Freude unsere Schwünge in den Schnee. Den Vormittag verbrachten wir auf der Titlis-Seite, bevor wir uns über den Trübsee auf die Jochstock-Seite begaben. Auf der Höhe des Jochpasses wurde der Hunger immer grösser und so nahmen wir im Restaurant Jochpass unser Mittagessen zu uns. Den Nachmittag verbrachten wir auf den Pisten des Jochstocks. Später am Nachmittag machten wir uns auf die Talabfahrt um den Après-Ski nicht zu verpassen.
Als Unterkunft diente dieses Jahr die Jugendherberge Engelberg. Nach dem Duschen folgte das Abendessen, es gab Spaghetti Bolognese. Da die Unterhaltungsmöglichkeiten in der Jugendherberge spärlich waren, zogen wir bald weiter ins Nachtleben von Engelberg, genauer gesagt in die Gletscherspalte. Begann der Abend noch mit ein paar Bieren, fanden wir uns bald bei einer Partie Darts wieder, die am Schluss noch länger dauerte als erwartet.
Am nächste Tag ging es wieder von vorne los. Nach dem Morgenessen ging es wieder bei strahlend blauem Himmel hinauf auf den Titlis. Den ganzen Vormittag kosteten wir jede Piste am Titlis voll aus, inklusive den perfekten Schnee auf dem Gletscher. Das Mittagessen nahmen wir dieses mal in der Mittelstation Trübsee zu uns. Den Nachmittag verbrachten wir wie bereits am Vortag auf der Jochstock-Seite, bevor es wiederum auf die Talabfahrt und den anschliessenden Après-Ski ging.

Danke an Fabian für die Organisation.

 

Ich denke, ich kann für alle sprechen, wenn ich sage, dass wir uns riesig auf dieses Grossereignis gefreut haben. Die Vorbereitung war gut… mal abgesehen vom Fachtest aber dazu später mehr.
Das ETF eröffnete für uns Jelena Vogel, welche am Donnerstag 13.6.19 den Turnwettkampf (eine Art Dreikampf) absolvierte. Nur ein paar Tage später war Michi Seitz mit dem Leichtathletik Sechskampf an der Reihe. Beide dürfen mit den Platzierungen 440. von 514 und 794. von 916 stolz auf ihr Ergebnis sein!
Die Turnerinnen und Turner der Leistungsgruppe hatten am zweiten Wettkampfwochenende das Vergnügen, sich bereits morgens um 06:00Uhr an der Bushaltestelle Cherne einzufinden. Von dort führte sie der Weg über Baden, wo man die letzten noch aufgabelte, nach Aarau ans Eidgenössische Turnfest.
Kaum in Aarau angekommen und eingerichtet, musste man sich auch schon aufteilen. Die einen machten sich auf den Weg nach Wöschnau, wo Ersatzfrau Sibylle bereits wartete, um die Disziplin Fachtest zu absolvieren. Aufgrund von Verletzungen, Ferien und sonstigen Abwesenheiten, konnte man nur einmal zusammen trainieren. Dementsprechend wusste man auf was für eine Note man sich einstellen konnte. So hart es auch klingt, mit der Note 5.53 durften wir doch zufrieden sein.
Währenddessen turnten die anderen an den Barren Schulstufenbarren und am Boden ihre Kür. Wie ich mir sagen liess, konnten die Gebenstorfer zwar keine perfekte aber dennoch eine gute Leistung abrufen. Mit der daraus resultierenden Note von 7.86 waren dann alle zufrieden und es sollte für uns der Bestwert an diesem Tag werden.
Nach diesen beiden Disziplinen war Weitsprung an der Reihe. Wenn man in den Trainings vorbeischaute, wusste man, dass die Aktivriegler hier etwas reissen konnten und als Trumpf im Ärmel wurde noch Yannick Werder (14-jährig) angefragt ob er denn nicht Lust hätte, auch noch für die Aktiven zu starten.
Die Lektion, dass eben Training nicht immer gleich Wettkampf ist, mussten wir auf die harte Tour lernen. Kaum einer kam an die Trainingsweiten heran und auch vom „Worst case“, drei Mal übertreten, blieben wir nicht verschont. Svenja Wernli, Claudio Seitz und Yannick Werder konnten mit ihren den Noten 9.00, 8.00 und 7.40 den Schnitt anheben und so resultierte am Schluss die Endnote 6.55.
Zeit zum resignieren blieb nur wenig, denn nur kurze Zeit später standen 12 Turnerinnen und Turner auf dem Gymnastik Kleinfeld. Auch hier starteten wir zuversichtlich und absolvierten das ganze ohne grössere Schnitzer oder Stürze. Hier musste jetzt einfach eine gute Note her, dass auch hier dies nicht der Fall war, wurde uns indirekt mit der Frage, ich zitiere, „Macht ihr das zum ersten Mal?“ mitgeteilt. 7.42. Ist jetzt nicht so schlecht aber vor allem die welche die ganze Choreografie einstudiert haben, hatten deutlich mehr erhofft.
Zurück in Aarau, verbrachte man den restlichen Nachmittag/Abend noch damit, den anderen Vereinen zuzuschauen, Freunde zu treffen, zusammen Znacht essen und und und.
Je länger es in die Nacht hinein ging, desto mehr verabschiedeten sich die Leute und machten sich auf den Weg nach Hause, bis dann schlussendlich morgens um 06:00, die letzten beiden Turner sich dazu entschieden ebenfalls den Nachhauseweg anzutreten.

Am Sonntag wurde der STV Gebenstorf auf dem Cherneplatz von einigen Gebenstorfern, den Vereinsdelegationen und den Gemeinderäten Fabian Keller und Cecille Anner empfangen. Nachdem traditionellen Fahnengruss, ging man dann schnell zum feinen Apero über und plauderte noch ein wenig mit diesem und jenem.
Den Sonntagabend ausklingen liessen die einen dann im Restaurant Frohsinn bei einem gemütlichen Nachtessen. Dann hiess es noch einmal tschüss sagen und so fand auch das Abenteuer ETF 2019 ein Ende.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen Danke sagen, welche zu diesem großartigen Erlebnis beigetragen haben. Vielen Dank an die Leiter, die Zuschauer, die Turnerinnen und Turner, die Kampfrichter und und und… Ehr send geili Sieche! 

Wie immer beginnen solche Reisen früh morgens an einer Bushaltestelle. Auch die Aktivriege des STV Gebenstorf hält sich an dieses ungeschriebene Gesetz und so stehen sechs der acht wanderbegeisterten Turner morgens um Sechs im «Cherne» bereit um in den Bus nach Baden zu steigen.
In Baden komplettierten die restlichen beiden Turner die Gruppe Wandervögel Nord und gemeinsam machte man sich auf den Weg nach Zürich. Auf der besagten Zugfahrt wurde endlich das Rätsel gelöst wohin uns die diesjährige Turnfahrt führt. In Zeiten von NSA BND und NDB darf man das natürlich nicht einfach so auf ein Blatt schreiben, sondern clever verschlüsseln. Nach kurzen Berechnungen und entsprechenden Simulationen wurde der Code geknackt und wir konnten in Zürich das richtige Perron aufsuchen.
Eine längere Zug- und Busfahrt später traf man am Zielort ein und kehrte sogleich in der ersten Beiz ein um sich von den Reisestrapazen zu erholen und sich für die bevorstehende Wanderung zu stärken.
Falls sich der geneigte Leser jetzt fragt, wo wir denn eigentlich waren, dann muss ich ihm sagen, dass wir das auch nicht so genau wussten. Das Wetter lies leider keine Sicht zu, die weiter als zehn Meter reichte. Die Turner stellten allerdings fest, dass es die ersten zwei-drei Stunden aka «10 Minute viertelstond» nur bergauf ging. Der Organisator der Turnfahrt erklärte immer wieder, dass die Aussicht traumhaft sei und dass man das ganze Tal überblicken könne.
Als der Aufstieg geschafft war, war es gerade Zeit zum Mittagessen. Eine kleine Hütte, welche an eine Felswand gebaut war, bot uns gerade genug Platz, dass wir wenigstens im trockenen Essen konnten. Bald schon füllte der Duft von Raclette den kleinen Raum, hatten doch zwei findige Mitglieder ihr eigenes kleines Rechaud dabei. Da es in dieser doch sehr kargen Behausung nicht gerade warm war, brach man kurze Zeit später wieder auf.
Wirklich stark regnete es am Samstag nie aber durch die stete Feuchtigkeit und der Nieselregen aus dem Nebel, sorgten trotzdem dafür, dass man irgendwie Nass wurde.
Bei einer kurzen Rast wurde besprochen, ob die Wandergruppe einen kleinen Umweg in Kauf nimmt um die örtlichen Gletschermühlen anzuschauen. Logischerweise waren alle dabei und bald darauf konnte man diese natürlichen Pools bestaunen. Während die einen kurz die Hände ins Wasser tauchten und schauderten, schlüpften der Veranstalter dieser Turnfahrt und der Oberturner in die Badehose. Ungläubige Blicke folgten den zwei mutigen Herren, als sie tollkühn ins kalte Wasser eintauchten.
Ebenso schnell wie sie drin waren, waren sie aber auch wieder draussen.
Eine kurze Fotosession musste natürlich auch noch sein bevor es an den Abstieg ging. Regelmässig hielten wir an und erkundeten uns nach den Anzahl Höhenmetern die es noch zu bewältigen gab.
Am Schluss vom Abstieg erwarte uns zur Freude aller wiederum eine kleine Beiz in der wir gastieren konnten, bevor wir uns zur Unterkunft aufmachten.
Frisch geduscht und mit vollem Magen verbrachten wir den Abend im «Gemeinschaftsraum» des Campingplatzes. Es wurde geplaudert, g’Arschlöchlet und als die ersten ins Bett gingen noch eine Runde Codenames gespielt.
Wer dachte, dass das Wetter am Samstag nicht so gut war, hat die Wettervorhersage vom Sonntag nicht gesehen. Schon bevor wir aufstehen mussten begann es zu regnen und es hörte den ganzen Morgen auch nicht mehr auf. Nichtsdestotrotz machten sich die Aktivriegler auf die zweite Etappe dieser Turnfahrt. Nach ca. einer Stunde Wandern passierten wir den ersten See, vorbildlich wie wir sind, wollten wir natürlich Eintritt bezahlen, doch die dortige Kasse war leider unbesetzt. Also zogen wir weiter zum nächsten See. Unterwegs stiegen wir auf eine Aussichtplattform und bewunderten tatsächlich die Aussicht. Mit dem Fluss der sich durch die Felsen windete und dem Nebel der aus dem Wald stieg, sah das ganze sehr mystisch aus. Spätestens jetzt dürften einige Turner die Strecke wiedererkannt haben, waren wir doch vor sechs Jahren auch schon zusammen dort.
Die Turnerschar brachte auch den letzten Teil der Wanderung hinter sich und anstatt die restlichen Sandwiches zu essen, beschloss man ein Restaurant aufzusuchen und dort das Mittagessen zu geniessen. Verdient hatte man es sich ja.
Die Heimfahrt war dann mehr oder weniger Ereignislos. Die einen schliefen, andere hingen den Gedanken nach und wieder andere mussten sich beim Jassen beinahe demütigen lassen… Ein geschobener Slalom Match mit gewiesenem Vierblatt, wer hätte damit rechnen können.

Falls ihr jetzt immer noch nicht wisst wo wir waren, dann viel Spass beim entschlüsseln des Codes.

TWRON POFUWG
Oder wie schon Cäsar sagte: (144a / c^2) - a = 0

Adi Küng

Und jährlich grüsst das Murmeltier… Oder eben auch nicht. Traditionell absolviert die Aktivriege an Auffahrt ein Trainingsweekend. Da aber in diesem Jahr Auffahrt eher knapp vor dem ETF liegt, entschied man sich das Trainingsweekend vorzuverlegen.

Und so kam es, dass eine Schar von fast 20 Turnerinnen und Turnern am Samstagmorgen um 07.40Uhr auf dem katholischen Kirchenplatz in Gebenstorf bereit stand um den Weg nach Pfäffikon SZ anzutreten. Es war das erste Mal, dass die Aktivriege in Pfäffikon SZ logierte und zur Freude aller, stellte sich die dortige Anlage als wahrer Glücksgriff heraus.
- Sollte einer der Teilnehmer die Hoffnung gehabt haben, dass das nahe gelegene Alpamare besucht werde, so wurde er enttäuscht. Das freudige Jauchzen der Besucher des Alpamare und den Chlorgeruch des Wassers war das einzige was die Aktivriegler vom Nachbarn mitbekommen sollten. -

Kaum angekommen, ging es auch schon los mit dem Training. Gymnastik, Gerätekombi, Fachtest und Weitsprung wurde an diesem Morgen fleissig trainiert. Während die Sportler durch die Halle turnten, bereitete Philipp „Vögi“ Vogelsang in der Küche das Mittagessen zu. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön fürs Kochen!

Wie in jedem Jahr gab es Spaghetti Bolognese und als dann auch der letzte fertig war mit Essen, ein gewisser Herr musste sich aus unerfindlichen Gründen zwingen nicht zu schnell zu essen, ging es auch schon bald weiter mit dem Nachmittagsprogramm. Nachdem wieder alle Disziplinen einmal trainiert wurden, wurde der Nachmittag mit einem gemeinsamen Volleyballspiel abgeschlossen.

Der Organisator hatte im Pirates in Hinwil das Nachtessen organisiert, wir waren nicht die einzige Gruppe, die dort speisen wollte und so gesellte sich noch ein Junggesellenabschied zu uns. Die als Cowboys verkleideten Herren wurden dann von einem echten Piraten so gut unterhalten, dass auch die Turner kaum mehr stillhalten konnten und um die begehrten Goldmünzen miteiferten. Nach dem köstlichen Znacht fuhren wir wieder zurück nach Pfäffikon und liessen den Abend in der Seerosenbar ausklingen.

Der nächste Tag stand an. Nach dem Frühstück wurde nochmals an jeder Disziplin gefeilt und geschliffen, die letzten Unklarheiten beseitigt, Abläufe korrigiert und...und...und. Auch der Nachmittag lief so ab, bevor die Aktivriegler zum obligaten Tschutte antraten um anschliessend beim Ausdehnen wieder herunterzufahren. Aufräumen, Duschen und ein kleiner Apero war noch angesagt bevor wir den wohlverdienten Heimweg antraten.

Es war ein tolles Trainingsweekend, das Wetter war, entgegen der Vorhersagen, super und auch das Zeitmanagement war bei weitem angenehmer als die letzten Jahre. So beschloss man einstimmig, in den nächsten Jahren wieder ein ganzes Wochenende zu investieren.

Für die Aktivriege
Adi Küng

Fotos