Dieses Jahr ging die Jugi auf einen Jugiausflug. Er führte uns in den Knie‘s Kinderzoo in Rapperswil. Wir stiegen schon am Bahnhof Jona aus und durften gemeinsam in den Zoo spazieren. Kaum im Zoo angekommen gingen die Herzen der Kinder und Leiter auf. Baby-Erdmännchen schauten uns an. Wir alle zusammen machten einen kleinen Rundgang, denn es ging nicht mehr lange bis die Seelöwenshow begann. Es wurden Geissli gestreichelt und den Totenkopfäffchen zugeschaut, wie sie sich ums Essen stritten. Nach den vielen herzigen Eindrücken ging es in die Showhalle der Seelöwen. Am Anfang der Show wurde viel über den Seelöwen erzählt, da lernten wir noch einiges. Danach ging die Show richtig los, es wurden getanzt, gerutscht, gesprungen und balanciert. Alle waren beeindruckt, was man alles mit den Seelöwen machen kann und wie begabt die Tiere sind. Nach der Aufführung hatten alle einen grossen Hunger. Wir assen bei einem grossem Spielplatz. Natürlich gehört klettern und spielen dazu und die Kinder konnten sich austoben. Den Rest des Zoo’s schauten wir in drei Gruppen an, damit jeder dort hin gehen konnte, wo es ihm am besten gefällt. Um 14:00 trafen sich alle Gruppen wieder beim Elefantenreiten. Alle Kinder warteten gespannt und waren aufgeregt. „Was passiert wenn ich runterfalle?“, fragten die einen. Am Schluss kamen alle mit einem grossen Strahlen im Gesicht zurück. Danach ging die einte Gruppe noch die Giraffen besuchen, die anderen gingen ein Glace schlecken und die grössten wollten nochmals auf den tollen Spielplatz. Um 15:30 marschierte die Jugischar los zum Bahnhof. Da wir noch 20 Minuten Zeit hatten, machten wir alle zusammen noch eine Runde „Laurentia“ und „en Pingu stoht im Schnee“. Es wurde „Ciao Sepp“, „s’Chüschelitelefon“ und „Schere, Stei, Papier“ gespielt. Es war wie immer ein toller Tag mit euch.

Der Wettkampftag begann früh. Bereits um 9:00 Uhr starteten die drei Teams in drei verschiedenen Kategorien: U8, U10 und U12. Als erste Disziplin mussten jeweils zwei Kinder mit drei Harassen sich über den Sand bewegen, ohne den Sand zu berühren, Teamwork war gefragt! Trotz des noch kühlen und nebligen Wetters, montierten die zwölf Kinder ihre Badehosen und warteten angespannt auf die zweite Disziplin, eine Seifenbahn. Für uns Leiter war es sehr amüsant zu zuschauen, wie die Kinder zu dritt versuchten das vierte Teammitglied auf einer Matratze über eine rutschige Bahn zu ziehen. Alle schön eingeseift ging es kurz unter die Dusche und weiter zur nächsten Herausforderung. Es ging zum Löffelball. Einen Tennisball musste auf einem Suppenlöffel balanciert werden und gleichzeitig musste noch einen Parcours absolviert werden. Das meisterten die drei Teams super. Der Pedaloslalom war die letzte Disziplin vor der Mittagspause. Mit einem hungrigen Bauch strampelten die Kinder mit den Pedalos über den roten Platz, absolvierten stilvoll den Slalom und läuteten leise bis sehr laut an einer Glocke und den gleiche Parcours wieder zurück.
Mit den Bäuchen gefüllt und die Sonnenbrillen montiert, geht es weiter zum Wasserparcours. Ziel war es, in einem Becher möglichst viel Wasser in einem Eimer zu sammeln in drei Minuten, natürlich musste man gleichzeitig einen Parcours bestreiten, das zum Teil zu Wasserverluste führen konnte. Danach wurde die Zielsicherheit geprüft mit dem Posten Indiacasäckli. Alle Kinder warfen die Indiacas und die Säckli sehr präzise, das zu vielen Punkten führte. Bravo!!! Als zweiletzte Disziplin gab es ein Blindball. In der Mitte stand eine grosse Wand, das Ziel. Man musste den Ball einem Teamkameraden zu passen und der musste den Ball „blind“ fangen, sonst gab es keinen Punkt. Am Ende kam noch das Kegelball. Das stellte sich als Paradedisziplin raus. Mit Sackhüpfen bewegten sich die Kinder zu den Bällen, mit denen sie die Wasserflaschen umschiessen mussten. Schon nach 1:24min lagen alle Flaschen am Boden.
So die Kinder sind fertig, doch für uns Leiter fing es erst an. Wir durften auch noch vier dieser Disziplinen bestreiten: Kegelball, Pedaloslalom, Indiacasäckli und Blindball. Da wir nur drei Leiter waren, bekamen wir eine super Unterstützung von einer fislisbacher Leiterin. Unser Leiterteam wurde prächtig von unseren Jugikinder angefeuert.
Wir alle waren gespannt, wie sich unsere Leistungen auf die Ranglisten auswirkten. Den ersten Erfolg durften wir gleich mit dem Team U8 feiern, sie erkämpften sich den dritten Platz. Wir sind stolz auf euch!!! Das Team U10 wurde 13er und das Team U12 wurde 9er. Dank den tollen Fans, unseren Jugikindern, konnte sich das Leiterteam den ersten Platz ergattern. Was für ein toller und erfolgreicher Tag.

Chiara Frei

Dieses Jahr führte es uns an das grossartige Eidgenössische Turnfest in Aarau. 22 vorbereitete und ein bisschen nervöse Kinder traten als erste Disziplin im Hindernislauf an. Sie krochen durch einen Tunnel, kletterten durch einen Pneu, absolvierten flink einen Slalom und kamen mit top Zeiten ins Ziel. Len und Silvan bestritten den Parcours so schnell, das es sogar für eine Note 10 reichte. Gratulation!

Schlag auf Schlag ging es weiter mit dem Ballweitwurf. Mit viel Kraft und Schwung flogen die Bälle in Richtung Kampfrichter. Es wurde bis nahe an die 50 Metergrenze geworfen. Silvan wurde auch mit diesem grossartigen Wurf mit der Note 10 belohnt. Nach einer kleinen Pause mit Gruppenfotoshooting ging es zum Weitsprung. Die Kinder sprangen mit viel Motivation in den Sand. Die Eltern feuerten ihre Kinder mit viel Freude und Stolz an. In dieser Disziplin erbrachte Yannik eine Glanzleistung. Mit den 5.22 Meter sprang er weit über die Note 10 raus. Bravo!!! Für diese vier Topleistungen gab es wohlverdient eine Glace. Mit vielen gewonnen Preisen am Glücksrad ging die Gäbistorfer Jugi wieder in Richtung Bahnhof. Alle waren glücklich und erschöpft von dem tollen Erlebnis.

Chiara Frei

Wie jedes Jahr ging die ganze Jugi, klein und gross, gemeinsam bräteln an der Reuss. Zuerst musste fleissig nach passenden Stecken gesucht werden, die für eine Wurst und ein Schlangenbrot passten. Danach wurde fleissig geschnitzt. Die ersten Würste wurden schon mit hungrigen Gesichtern über dem Feuer gebrätelt, während andere immer noch mit den Mücken kämpften und sich fleissig mit Insektenspray einsprühten. Nachdem sich alle ihre Bäuche vollgeschlagen hatten, spielten die einen noch Fangis, während die anderen Schlammburgen und Wasserkanäle im Sand bauten. Die Zeit verging wie immer viel zu schnell und wir mussten uns schon bald wieder in Richtung Turnhalle begeben. So, endlich Sommerferien!!!

Chiara Frei

 

Das J+S Lager des STV Gebenstorf führte dieses Jahr ins Berner Oberland, genauer nach Kandersteg. Wir Leiter haben uns sehr über den neuen Rekord von 30 Anmeldungen für das Lager gefreut.

Das Lagerhaus, eine altehrwürdige Sommerresidenz, die nun im Besitz der Gemeinde Köniz als Lagerhaus dient, war sehr cool. Am ersten Tag verlief sich wohl noch manches Kind und mancher Leiter auf der Suche nach seinem oder jenem Zimmer, da auf 4 Stockwerken gegen 30 Zimmer untergebracht sind. Durch die abgeschiedene Lage und den Wald rundum boten sich ausserdem noch zahlreiche Möglichkeiten für spannende Programme im Freien.

Diese wurden auch benötigt, da wir keine 30 Kinder in eine Turnhalle packen wollten. So kam ein Abwechslungsreiches Lagerprogramm zustande, in der Geschicklichkeit, zum Beispiel mithilfe von Bhutanpfeilen und Kubb-Spielen, aber auch Schneeball-Capture-the-Flag Geländespielen verschiedene Wurftechniken gefordert waren. In der Halle ging es dann vor allem darum, die verschiedenen Gerätekenntnisse aufzufrischen und aufzubauen. Auch eine Wanderung durfte natürlich nicht fehlen, diese führte uns in Form einer Schnitzeljagd, durch zum Teil tiefen Schnee, zum gefrorenen Öschinensee.

Auch am Abend ging es mit abwechslungsreichen Programmen darum, Kopf, Herz und Hand bei der Sache zu haben. So mussten verschiedene Impro-Theater aufgeführt werden, verschiedene Rätsel in Räumen im ganzen Haus gelöst, Schnitzeljagden durch gruselige Wälder gesucht oder möglichst viel Geld durch den Wald geschmuggelt werden.

Auch am Bunten Abend gab es nochmals einen Wettstreit, welche Gruppe die verschiedenen Aufgaben, zum Beispiel Papierfliegerweitwurf oder Zahlen aus dem Lager schätzen, am besten meistern konnte. Abgerundet wurde das Lager durch eine Disco, bei der in den engen Räumen sowohl Raumtemperatur als auch Luftfeuchtigkeit auf die Spitze getrieben wurden.

Wir blicken auf ein tolles und erfolgreiches Lager zurück und freuen uns schon sehr auf nächstes Jahr, wenn es wieder heisst, Sport, Spass und Spannung eine Woche lang zusammen zu erleben.

Das Leiterteam
Svenja, Melina, Jan, Chiara, Adi, Michi, Manu

Fotos